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Friedrich Theodor Vischer

Friedrich Theodor Vischer (* 30. Juni 1807 in Ludwigsburg, † 14. September 1887 in Gmunden am Traunsee) protestantischer Theologe, deutscher Schriftsteller, Professor für Philosophie und Ästhetik, Politiker. Neffe des Dichters und Schiller Gegners Gotthold Stäudlin. Er schließt sich während dem Theologiestudium 1829 Ludwig Uhland und seinem Kreis an. Es beginnt eine lebenslange Freundschaft mit Eduard Mörike. 1830 legt er das erste theologische Examen mit der Bestnote 1A ab. Nach dem Vikariat in Horrheim und der Rependenten-Zeit in Maulbronn promoviert er 1832 und legt das 2. theologische Examen ab.

Bei Antritt der Repententen Stelle am Tübinger Stift (1834) ist er innerlich bereits der Universitätstheologie entfremdet. Er kann nur schwer die im Herbst des Jahres - nach einer leichtfertigen Bewerbung - erfolgte Ernennung zum Pfarrer in Herrenberg rückgängig machen.

Am 25.11.1835 wurde er in Tübingen zum Privatdozenten für Ästhetik und deutsche Literatur in der philosophische Fakultät ernannt. Dank der Dissertation und Disputation "Über das Erhabene und Komische" wurde er 1837 graduiert. 1844 zum Professor berufen, wurde er jedoch direkt, wegen einer allzu freimütigen Antrittsrede, für 2 Jahre suspendiert. 1848 zog er als Abgeordneter der Linksdemokraten in die Frankfurter Nationalversammlung ein. 1855 wechselte er als Professor ans Polytechnikum nach Zürich, von 1866-1877 war er Professor für Ästhetik in Stuttgart.

Er arbeite an den von Arnold Ruge herausgegebenen linkshegelianischen "Hallischen Jahrbüchern" mit und war, durch diese Verbindung, auch mit Gottfried Keller befreundet.

Als Vischers Hauptwerk gilt die sechsbändige Schrift "Ästetik oder Wissenschaft des Schönen" (1846 - 1857) und sein philosophischer Roman "Auch Einer".

Vischer wurde 1864 in die Königlich Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Der ihm gegenüber kritisch eingestellte Württembergische König verlieh Vischer im März 1870 den mit dem Personaladel verbundenen Kronenorden. Anlässlich seines 80. Geburtstages erhielt er von König Karl das Komturkreuz des Friedrichsordens.

Table of contents
1 Werke/Quellen
2 Werk-/Teilausgg.
3 Bibliographie
4 Literatur

Werke/Quellen

Werk-/Teilausgg.

Bibliographie

Literatur




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