Franz von Assisi
Franziskus oder auch Franz von Assisi war ein Ordensgründer am Beginn des 13. Jahrhunderts. Franziskus zählt im katholischen Glauben zu den Heiligen. Sein bürgerlicher Name war Giovanni Bernardone.

Franz von Assisi
1182 wurde er in der norditalienischen Stadt Assisi als Sohn des Kaufmanns Pietro Bernardone geboren. Obwohl er auf den Namen Giovanni getauft wurde, nannte ihn sein Vater Francesco. Er war gebildet und führte das sorgenfreie Leben eines jungen Mannes. 1202 zog er in den Städtekrieg Assisi gegen Perugia. Dann machte er einen Sinneswandel durch. Mit 12 Gefährten zog er los, um ein armes Leben, wie das von Jesus zu führen.
Am 24. Februar 1209 vernahm Franz den Ruf, das Evangelium zu predigen und ein Leben in völliger Armut zu führen.
Er erkannte seine Berufung in der bedingungslosen Nachfolge Christi und begründete mit seinen Anhängern den Orden der Franziskaner, die durch ihr Leben in absoluter Armut und Bescheidenheit für eine wichtige Neu-Orientierung in der katholischen Kirche sorgten.
1210 bestätigte der Papst die Regel der „Armutsbewegung“.
1226 starb Franz von Assisi bei der Vorlesung seines Wunsches, dort lag er entkleidet auf dem Boden.
1228 wurde er von Papst Gregor IX heilig gesprochen.
1317 wurden sogar die Fratizellen von den Observanten verfolgt.
1528 splitterten sich die Kapuziner von den Observanten ab.
Heute hat der Orden ca. 27000 Mitglieder und ist der zweitgrößte katholische Orden. In Deutschland is er seit 1221 vertreten.






