Frankfurter Schule
Die Frankfurter Schule ging aus dem Institut für Sozialforschung (IfS) hervor, das auf Betreiben des jüdischen Mäzens Felix Weil 1923 begründet wurde. Unter der Leitung von Max Horkheimer (Direktor seit 1929) entstand 1932 als theoretisches Organ des Instituts die "Zeitschrift für Sozialforschung". Darin formulierte und diskutierte Horkheimer Grundzüge einer "Kritischen Theorie der Gesellschaft, die als unorthodoxe Spielart des Marxismus angesehen werden kann.
Zu Horkheimers Mitarbeitern gehörten Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, Erich Fromm, Leo Löwenthal und Friedrich Pollock. Auch Walter Benjamin, der während seiner Emigration vom Institut finanziell unterstützt wurde, lieferte bedeutende Beiträge.
Nach Horkheimers Tod ist vor allem Jürgen Habermas für die Frankfurter Schule repräsentativ.
Siehe auch: Hamburger Institut für Sozialforschung






