Flussbegradigung
Bei einer Flussbegradigung werden die natürlicherweise vorkommenden Mäander eines Flusses an ihren Hälsen durchbrochen, um den Fluss für die Schifffahrt nutzbar zu machen. Der Weg verkürzt und das Fahrwasser vertieft. Der Flusslauf wird baulich festgelegt, wodurch - bei entsprechenden wasserbaulichen Maßnahmen wie beispielsweise geplante Überflutungsflächen - auch ein Hochwasserschutz erreicht wird. Bekannteste Beispiele für eine Flussbegradigung sind die Regulierung des Oberrheinlaufes von 1817 bis 1870 und die Juragewässerkorrektur im Schweizer Seeland.Siehe auch: Renaturierung






