Fluorchlorkohlenwasserstoff
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), genauer Chlorfluorkohlenstoffe, Abkürzung CFK, ist eine umfangreiche chemische Gruppe niedermolekularer organischer Verbindungen die mit Chlor- bzw. Fluoratomen gesättigt sind, in der Regel also keinen Wasserstoff mehr enthalten. Wegen ihrer Beständigkeit und Stabilität und vergleichsweise geringen Toxizität wurden diese Gase als Treibgase, Kältemittel, Feuerlöschmittel oder zur Verschäumung von Kunststoffen angewendet.Am 29. Juni 1990 beschloss in London die internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht, die Herstellung und Anwendung von CFK ab dem Jahr 2000 zu verbieten oder zumindest stark einzuschränken. Denn gerade ihre chemische Stabilität macht diese Gase in der Atmosphäre nur schwer abbaubar und sie bedrohen, einmal freigesetzt, mit ihren Chlor- bzw. Fluoratomen zunehmend den Bestand der Ozonschicht.
Die ganze Gruppe der Fluorchlorkohlenwasserstoffe darf man nicht mit den zum Teil äußerst giftigen chlorierten bzw. fluorierten Kohlenwasserstoffen verwechseln.\n






