Firmung
Die Firmung (lat. confirmatio "Bestätigung, Bekräftigung") ist eines der sieben Sakramente der katholischen und der orthodoxen Kirche (dort gr. myron "Salbung" genannt und unmittelbar nach der Taufe gespendet).
Entstanden ist dieses Sakrament aus der Vielzahl frühchristlicher ritueller Salbungen mit geweihtem Olivenöl (s.a. Chrisam), wie sie sich auch bei der Taufe, bei der Krankensalbung und bei der Priesterweihe erhalten haben. Das Öl ist dabei regelmäßig Zeichen der Kraftübertragung und damit des Heiligen Geistes.
In der katholischen Kirche hat die Firmung den Sinngehalt der Bestätigung des Glaubensbekenntnisses, das von den Eltern und Paten bei der Taufe gesprochen wurde, und der Übertragung des Heiligen Geistes durch Handauflegung und Salbung. Da sie in der Regel vom Diözesanbischof oder einem Weihbischof gespendet wird, stellt sie außerdem die sichtbare Verbindung zum Bistum und zur Weltkirche her.
Das Firmalter hat im Lauf der Geschichte sehr geschwankt. Heute liegt es gewöhnlich zwischen 14 und 18 Jahren. Doch auch jeder noch nicht gefirmte Erwachsene kann und soll auf Verlangen gefirmt werden, besonders im Zusammenhang mit der Taufe bzw. der Aufnahme in die katholische Kirche.
Siehe auch: Konfirmation






