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Fernsehsignal

Table of contents
1 Spektrum des Fernsehsignals
2 BAS-Signal
3 FBAS-Signal

Spektrum des Fernsehsignals

In diesem Bild wird das Frequenzspektrum eines Fernsehsignals dargestellt (nach der ZF-Stufe im Empfänger). Angegebene Frequenzen beziehen sich auf die in Deutschland verwendete PAL B/G-Fernsehnorm und beziehen sich relativ zum Bildträger.

  1. Das untere Restseitenband. Das Fernsehsignal wird amplitudenmoduliert, wobei von einem Seitenband nur ein Teil übertragen wird. Die ansteigende Flanke ist die Nyquistflanke. Das untere Restseitenband ist ca. 0,75 MHz breit (übertragen werden 1,25 MHz).
  2. Der Bildträger. Der Punkt, wo die Nyquistflanke den Träger schneidet, heißt Nyquistpunkt. Er sollte höhenmäßig genau mittig liegen.
  3. Das Helligkeitssignal. Dieses geht bis ca. 5 MHz.
  4. In den oberen Teil des Helligkeitssignals ist das Farbsignal eingeschachtelt. Der Farbträger liegt bei ca. 4,43 MHz und ist unterdrückt.
  5. Das Tonsignal. Der Tonträger liegt bei 5,5 MHz. Sein Pegel liegt 12dB niedriger als der des Bildträgers.
  6. Der zweite Tonträger, falls stereo oder eine Zweikanaltonübertragung vorliegt. Er liegt 250kHz oberhalb des 1. Tonträgers und sein Pegel ist 6dB geringer als dieser.

BAS-Signal

(Bild-Austast-Synchron-Signal)

Dieses Bild zeigt eine Zeile eines Fernsehsignals, wie man es mit einem Oszilloskop darstellen könnte, wenn ein Graubalkentestbild verwendet wird.

  1. Das Bild fängt an mit einem weißen Balken
  2. Daran schließen sich immer dunkler werdende graue Balken an.
  3. Schwarz ist erreicht, dahinter liegt die vordere Schwarzschulter des Signals.
  4. Der Horizontalsynchronimpuls. Er liegt tiefer als schwarz und wird von einer Synchronisationsschaltung ausgewertet.
  5. Die hintere Schwarzschulter.
  6. Anfang der neuen Zeile, wieder mit weiß.

FBAS-Signal

(Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal)

In diesem Bild sehen wir eine Zeile eines PAL-modulierten Fernsehbildes mit einem farbigen Balkentestbild.

  1. Das Bild beginnt mit einem weißen Balken.
  2. Daran schließen sich weitere Balken mit den Farben in abnehmender Helligkeit an. Man erkennt, im Bild blau eingefärbt, die übertragene Farbinformation.
  3. Schwarz und die vordere Schwarzschulter. Bei schwarz und bei weiß ist keine Farbmodulation zu erkennen, schwarz und weiß enthält auch nur Helligkeits- und keine Farbinformation. Da bei der von PAL verwendeten Quadraturmodulation auch kein Träger übertragen wird im Gegensatz zu der bei SECAM verwendeten Frequenzmodulation, kann anhand diesen Merkmals PAL und SECAM unterschieden werden. Bei SECAM wäre auf dem Helligkeitssignal für weiß und schwarz der Farbträger zu erkennen, rein praktisch würden diese genauso wie ein farbiger Balken aussehen.
  4. Der Synchronimpuls.
  5. Die hintere Schwarzschulter mit dem PAL-Burst (grün dargestellt). Das Bild für SECAM wäre ähnlich, da dort zwecks Farbsystemerkennung unmoduliert der Träger übertragen wird. (In der Anfangszeit von SECAM dienten zur Erkennung spezielle Bildzeilen während der Vertikalaustastlücke, diese wollte man aber für Videotext, VPS und andere Dienste zur Verfügung haben.)
  6. Der Anfang der nächsten Zeile.



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