Fehmarn (Geschichte)
- um 2000 v. Chr. - nach der letzten Eiszeit trennt sich Fehmarn vom Festland
- Erste Besiedlung erfolgt durch germanische Völker (Sweben)
- ca. 400 bis 900: Besiedlung durch Slawen (Wagrier)
- 1075 erste Erwähung der Insel durch Adam von Bremen
- 12. Jahrhundert: Christianisierung
- 1420 Verwüstung Fehmarns durch den dänischen König Erich "der Pommer"
- 15. Jahrhundert zeitweise Besetzung Glambecks durch die Vitalienbrüder
- 1617 Der Versuch einiger adliger Familien, auf Fehmarn Gutsherrschaft und Leibeigenschaft einzuführen, scheitert am Widerstand des Herzogs. Am 13. Juli 1617 befiehlt er: "Wir wollen hinführo nicht gestatten, daß einige Personen, oder die vom Adel, auch wer der sein mag, liegende Gründe (Ackerland/Wiesen) und stehende Gründe (Gebäude) auf unserm Lande Fehmern kaufen, viel weniger darauf bauen!"
- 1854: Auf dem Köppelberg bei Petersdorf findet am 27. Januar die letzte Hinrichtung nach dem Neuen Fehmarnschen Landrecht vor mehr als 3000 Zuschauern statt.
- 1864: Fehmarn wird preussisch
- 1872: Fehmarn und große Teile der Ostseeküste werden in der Nacht zum 13. November von einer Sturmflut heimgesucht. In Westfehmarn wütet der Sturm besonders stark, große Teile werden überflutet. In Orth werden 3,27 m über Normal Null (NN) gemessen.
- 1963: Bau der Fehmarnsundbrücke






