Farbwahrnehmung
Die Farbwahrnehmung ist ein Teilbereich der Wahrnehmung des Menschen und auch mancher Tiere. Auf die Sinnesorgane (Augen) treffende Lichtstrahlung wird dabei in einen Sinneseindruck umgewandelt.
Die sichtbare Strahlung ist eine elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 bis 760 nm
Die optische Wahrnehmung des Menschen geschieht durch bestimmmte Sinneszellen auf der Netzhaut. Von diesen gibt es zwei Grundtypen: Die so genannten Stäbchen erkennen nur Schwarz/Weiß-Kontraste, die so genannten Zapfen dienen der Farbwahrnehmung. Die Zapfen wiederum sind in drei Ausprägungen vorhanden, die für die drei Grundfarben "Rot", "Grün" und "Blau" besonders sensitiv sind. Jede Kombination von Anregungen der drei Zapfenarten durch die auf die Netzhaut treffende Strahlung bewirkt einen spezifischen Farbeindruck.
Es gibt eine (andere) Theorie von Helmholtz: Wir haben nur zwei verschiedene Typen von Sinneszellen. Der eine Typ für rot-grün und der andere für blau-gelb. Wir können daher nicht vollkommen farbenblind sein, sondern nur partiell. Auch diese Theorie ist – so unvereinbar sie mit der ersten scheint – bestätigt: Zwar nehmen die Zapfen ein "RGB-Bild" auf, jedoch wird die Information von nachgeschalteten Zellen auf die Farbachsen rot-grün und blau-gelb "umgerechnet".
Allerdings ist auch deren Ergebnis noch nicht der Farbeindruck. Dieser entsteht erst im Gehirn unter Berücksichtigung der Beleuchtung (gleiche Spektren bei unterschiedlicher allgemeiner Beleuchtung werden als unterschiedliche Farben wahrgenommen) und der Erfahrung (wenn ein Objekt üblicherweise eine bestimmte Farbe hat, wird diese intensiver wahrgenommen).Sichtbare Strahlung
Physiologie






