Fallschirmjäger
Unter Fallschirmjäger versteht man Soldaten, die zur Erfüllung von Kampfaufträgen oder zu Erkundungszwecken hinter den Linien bzw. im Gebiet des "Gegners" abgesetzt werden.
Dies geschieht durch Fallschirmabsprünge bzw. bei Möglichkeit und Sinnfälligkeit durch Hubschrauber. Im Weltkrieg II wurden auch Lastensegler zur Anlandung eingesetzt.
Oftmals sind Fallschirmjäger Freiwillige, mit längerer Dienstzeit als Wehrpflichtige, und durch ihre Schulung in Nahkampftechniken, Tarnen und Täuschen, Klettern, fahren von verschiedensten Fahrzeugen, Handhabung verschiedenster Waffen usw. gefürchtete Sondertruppen.
Wehrpflichtige der Bundeswehr leisten insgesamt 13 Monate Dienst, um in den Besitz des Gleitfallschirmfliegerabzeichens zu kommen.
Im wesentlichen gibt es zwei verschiedene Ansätze:
- die so genannte Einsatzgruppen-Taktik
- die so genannte Luftsturm-Taktik
So genannte Luftsturm-Truppen sind durch ihre größere Austattung mit Unterstützungsmitteln und Bewaffnung relativ schlagkräftige Einheiten/Truppenteile und durch ihre Lufttransportfähigkeit sehr mobil. Fallschirmjägern/Luftsturmtruppen werden zumeist unter Ausnutzung des Überaschungsmomentes, strategisch wichtige Aufgaben gestellt bekommen.
Als erste auf der Welt führte die deutsche Reichswehr Fallschirmjäger in ihre Armee ein. Der erste erfolgreiche massenhafte Einsatz von Fallschirmjägern wurde von den Russen im ersten Weltkrieg durchgeführt.






