Eurythmie
Eurythmie (gr. für "Schöner Rhythmus") ist eine Bewegungskunst, die von Marie Steiner, der Ehefrau von Rudolf Steiner, mit-entwickelt wurde.Es gibt Gesten und Bewegungen für Sprache und Musik, Buchstaben und Töne. Daraus entstehen Aufführungen von Gedichten oder Musikstücken, die gleichzeitig vorgetragen oder gespielt werden. Die Darsteller/innen sind in bunte Gewänder und Schleier gekleidet, das Bühnenbild ist, wenn überhaupt vorhanden, spärlich und eher auf Lichteffekte beschränkt. Tanzgeschichtlich ist die Entstehung von Eurhytmie in engem Zusammenhang mit der Revolutionierung von Tanztheater und Körperbewusstein Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts zu sehen.
Eurythmie wird an Waldorf-Schulen als Fach regelmäßig unterrichtet.
Der Ursprung der Gesten und Bewegungen liegt im westlichen Okkultismus mit seinen Traditionen, wie etwa Hermetik, Kabbalistik, Alchemie, Magie etc.






