Erkenntnistheorie
Erkenntnistheorie oder Epistemologie (griechisch épisteme Wissen, Erkenntnis und logos Wissenschaft) ist der Zweig der Philosophie, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Wissen, Erkenntnis und Wahrheit prinzipiell zu erlangen und zu nutzen sind und welche natürlichen Grenzen der Erkenntnis gesetzt sind.Im Gegensatz zur Ontologie, die sich mit den Dingen an sich beschäftigt, betrachtet die Erkenntnistheorie die Dinge nur insofern, als sie dem menschlichen Erkenntnisapparat erscheinen. In den Naturwissenschaften benützt man zur Gewinnung neuer Erkenntnisse -explizit oder implizit- Bayes-Theorem.
Teilgebiete der Erkenntnistheorie:
- Wie nehmen wir unsere Umgebung war ?
- "Die fünf Sinne"
- Täuschungsmöglichkeiten der Sinne
- Grundlagen der Sinnesphysiologie
- Unbewußte Filterung der Sinneseindrücke
- Speicherung von Sinneseindrücken im Gehirn
- Gedächtnis
- Welche vorgegebenen Strukturen gibt es in einem Gehirn um Sinneseindrücke zu ordnen und zu nutzbarem Wissen umzuwandeln ?
- Wie bilden sich Begriffe und Kategorien des Denkens
- Wie kann man objektive Erkenntnis gewinnen ?
- Welche Methoden gibt es, Erkenntnisse zu überprüfen.
- Wie hat die biologische Evolution die Verarbeitung von Sinneseindrücken und die Gewinnung von Erkenntnissen verbessert ?
| Table of contents |
|
2 Literatur 3 Weblinks |
"Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war, außer dem Verstand selbst." (G. W. Leibniz: "Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand")
Siehe auch: Portal Philosophie, Rationalismus, Empirismus, Skeptizismus, Immanuel Kant, Konrad Lorenz, A priori A posteriori, Denken, Erfahrung, Evidenz, Idealismus, Induktionsproblem, Kognition, Konstruktivismus, Kritizismus, Rationalismus, Realismus, Kritischer Realismus, Urteil, Subjekt-Objekt-Spaltung
Zitat
Literatur
Bd.1 Die Natur der Erkenntnis: ISBN 3-7776-0443-7
Weblinks






