Englische Literatur
Zur Englischen Literatur im engeren Sinn gehören jene literarischen Texte, die innerhalb Englands in englischer Sprache und ihren Vorläufern - Alt- und Mittelenglisch - verfasst wurden. Im weiteren Sinne gehört dazu auch die englischsprachige Literatur anderer Länder, wie z.B. die irische Literatur, Anglo-Waliser Literatur, amerikanische Literatur, schottische Literatur, kanadische Literatur, australische Literatur.
Sie umfasst alle Literaturgattungen wie Lyrik, Drama, Epik, Biografien, Briefe, Tagebücher usw.
Die eigentliche englische Literatur beginnt gegen Ende des Mittelalters mit Geoffrey Chaucer, dessen Canterbury Tales auch heute noch gerne gelesen werden. Nach Einführung des Buchdrucks durch William Caxton (1476) erreicht die literarische Produktion in der elisabethanischen Ära eine erste Blütezeit, repräsentiert vor allem durch die Werke William Shakespeares, und damit nach allgemeinem Verständnis zugleich einen Höhepunkt literarischen Schaffens überhaupt.
Der englische Roman erscheint im 18. Jahrhundert, vor allem repräsentiert durch die Werke Henry Fieldings, Jonathan Swifts und Daniel Defoes, dessen Robinson Crusoe auch heute noch zur klassischen Schullektüre zählt.
Die folgenden Jahrhunderte sahen einen weiteren Anstieg der literarischen Produktion auf allen Gebieten - um nur wenige stellvertretend zu nennen: William Wordsworth und Mary Shelley in der Romantik, die Geschwister Bronte, Robert Louis Stevenson und Charles Dickens in der viktorianischen Zeit, William Butler Yeats, T.S. Eliot, George Orwell und Harold Pinter in der Moderne.






