Elekrotechnik
Die Elektrotechnik (griech.) ist eine Technik, die auf der Anwendung des elektrischen Stroms beruht. Sie beschäftigt sich mit den wesentlichen physikalische Wirkungen des Stroms, der Hervorbringung gewisser Bewegungen, der Licht- und Wärmeentwickelung, der Kraftübertragung, und chemischen Prozessen.Die wichtigsten Zweige der Elektrotechnik sind die Telegraphie mit der Telephonie etc., die elektrische Beleuchtung, die Kraftübertragung zum Betrieb von Eisenbahnen und Maschinen an Orten oder unter Verhältnissen, wo andre Motoren nicht anwendbar sind, und die Galvanoplastik. Außerdem hat der elektrische Strom noch außerordentlich mannigfache Verwendung gefunden, beispielsweise zur Konstruktion von Sicherheitsapparaten, im Signalwesen, zur Konstruktion von Uhren und Läutwerken, in der Sprengtechnik (Minen, Torpedos, Straßenbau etc.), zur Warnung vor schlagenden Wettern in Bergwerken, in der Metallurgie, oder zur Erzeugung von starken Magneten. Insbesondere ist sie von Bedeutung zur Wärmeerzeugung an Orten, wo Brennmaterial fehlt, aber mächtige Kraftquellen (Wasserfälle, Flüsse, Ebbe und Flut) zum Betrieb dynamoelektrischer Maschinen zur Verfügung stehen, in welchem Fall die von der Natur gegebene Kraft durch die Maschine in Elektrizität und diese wieder in Wärme verwandelt wird.
Die chemische Wirkung des Stroms ist ebenfalls in der Metallurgie zur Fällung von Metallen, versuchsweise in der Färberei und Spiritusfabrikation angewandt worden.
Die Elektrotechnik lässt sich in mehrere Fachbereiche untergliedern:
- Energietechnik
- Kommunikationstechnik
- Elektronik
- Automatisierungstechnik
- Mechatronik
[Dieser Artikel basiert teilweise auf dem Artikel aus Meyers Konversationslexikon von 1888.]






