Eibe
Die Eibe (botanisch Taxus) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Sie gehören zu den Nadelholzgewächsen.Eiben sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume, die in der freien Natur im Wald vereinzelt wachsend vorkommen. Eiben können über 1000 Jahre alt werden. Eiben sind zweihäusig (diözisch): Männliche und weibliche Blüten wachsen auf separaten Pflanzen. Weibliche Pflanzen tragen im Herbst rote Früchte, die in der Mitte einen einzelnen Samen enthalten. Alle Pflanzenteile (mit Ausnahme des roten Samenmantels) enthalten für den Menschen und viele Tiere giftige Alkaloide (Taxin). Die Eibengifte werden chemisch abgewandelt als Zytostatika ( = Krebsmedikamente) in der Medizin verwendet. Die Eiben wurden in den Zeiten der Waldweide von den Bauern bekämpft, da es durch die Eiben immer wieder zu Viehvergiftungen kam. Eibenholz galt im Mittelalter als das beste Holz für Bogen wegen seiner Härte und Elastizität.
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Vorkommen in Deutschland
Eiben sind in Deutschland sehr selten zu finden.
Arten
Neben den aufgeführten Arten gibt es zahlreiche Kreuzungen
und Zuchtformen.
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