Draisine
Die Draisine ist eine Laufmaschine (so auch der ursprüngliche Name) und wurde vom badischen Forstmeister Karl Drais 1817 in Mannheim erfunden und 1813 zum Patent angemeldet.Zwischen zwei hintereinander stehenden Rädern befindet sich ein Sattel als Sitz und ein Bügel zum Aufstemmen der Arme. Die Fortbewegung erfolgt durch abwechselndes Abstoßen der Füße auf dem Erdboden. Auf ebenen Wegen konnte man so ca. 8 km/h zurücklegen, ca. 30% mehr denn als Fußgänger. Die erhöhte Anstrengung glich diesen Gewinn allerdings nicht aus, so dass die Erfindung bald in Vergessenheit geriet. Später wurde die Draisine vom Velociped (Fahrrad) abgelöst.
Ein von der ursprünglichen Draisine verschiedenes vierrädriges Fahrzeug wird auf Eisenbahnstrecken benutzt und ebenfalls durch Muskelkraft fortbewegt.






