Dortmund
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" bgcolor="#FFDEAD" align="right" style="margin-left:0.5em;" ! Wappen ! Karte |- bgcolor="FFFFFF" | align="center" |
| align="center" |
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland:
| Nordrhein-Westfalen
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| Regierungsbezirk:
| Arnsberg
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| Kreis:
| Kreisfreie Stadt
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| Fläche:
| ca. 280 km²
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| Einwohner:
| 587.255 (30.09.2003)
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| Bevölkerungsdichte:
| 2.101,4 Einwohner/km²
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| Höhe:
| 50-254 m ü. NN
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| Postleitzahlen:
| 44001-44388 (alte PLZ: 4600)
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| Vorwahlen:
| 0231 (Ortsnetz Dortmund)02304 (Ortsnetz Schwerte) |- bgcolor="FFFFFF" | Geografische Lage: | 51° 30' n. Br. 7° 28' ö. L. |- bgcolor="FFFFFF" | KFZ-Kennzeichen: |
DO
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| Amtliche Gemeindekennzahl:
| 05 9 13 000
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| Gliederung des Stadtgebiets:
| 12 Stadtbezirke
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| Adresse der Stadtverwaltung:
| Friedensplatz 144122 Dortmund |- bgcolor="FFFFFF" | Website: | www.dortmund.de |- ! colspan="2" | Politik |- bgcolor="FFFFFF" | Bürgermeister: | Gerhard Langemeyer (SPD) |}
Dortmund ist eine Stadt im östlichen Ruhrgebiet, nahe dem Sauerland, gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist die größte Stadt Westfalens und liegt seit 2002 in der Einwohnerzahl kurz vor Essen. Sie hat diese Stadt in der Rolle der größten Stadt des Ruhrgebiets und zweitgrößten Nordrhein-Westfalens (nach Köln) abgelöst. Zugleich wurde Dortmund damit zur sechstgrößten Stadt Deutschlands.
Dortmund wurde um 880 bis 885 das erste mal als "Throtmani" erwähnt, gegen 990 wurde das Marktrecht erteilt. Die Stadt entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum und konnte sich ab dem 13. Jahrhundert als Freie Reichs- und Hansestadt bezeichnen. Eine besondere Rolle als Handelsstraße spielte der Hellweg, dessen durch die Stadtmitte laufender Abschnitt heute die wichtigste Einkaufsstraße ist.
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann durch die Kohlenförderung und Stahlverarbeitung der Wandel zu einer Industriestadt. Einen wichtigen Beitrag leistete dabei 1899 die Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals und damit des Hafens.
Ab 1905 wurden damals zum Landkreis Dortmund gehörende Gemeinden als Ortsteile aufgenommen, Höhepunkt war das Gesetz über die kommunale Neuordnung des Ruhrgebiets von 1928, das, neben dem Amt Aplerbeck, die Stadt Hörde und den Landkreis Dortmund mit der Stadt Dortmund vereinigte. 1929 folgte dann auch der Landkreis Hörde.
1938 wurde noch vor der "Reichspogromnacht" die Dortmunder Synagoge abgerissen. Auf ihrem Gelände steht heutzutage das Stadttheater, eine Gedenktafel erinnert an die Ereignisse.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt mitsamt ihrer historischen Kirchen so sehr zerstört, dass zeitgenössischen Berichten zufolge erwogen wurde, Dortmund nicht wieder aufzubauen. Allerdings ging schließlich der Wiederaufbau so schnell voran, dass 1950 der 500.000 Einwohner geboren wurde. (Einwohnerzahlen vorher?)(ca. 670.000)
Im Rat der Stadt sind die SPD und die CDU mit jeweils 34 Sitzen die stärksten Fraktionen, der Oberbürgermeister ist Dr. Gerhard Langemeyer (SPD).
Dortmund beherbergt den Ballverein Borussia BVB 09, deutscher Meister 1956, 1957, 1963, 1995, 1996 und 2002, Championsleague- und Weltcupsieger 1997, der im Westfalenstadion südlich der Innenstadt spielt.
Ehemals Kohle- und Stahlindustrie, inzwischen gibt es aber keine aktive Zeche und kein aktives Stahlwerk mehr auf Dortmunder Stadtgebiet. Traditionell Bierstadt, Dortmunder Bier, durch Konzentration hat die Zahl der auf dem Stadtgebiet tätigen Brauereien sehr abgenommen, D. ist Sitz des Konzerns Brau und Brunnen.
Oftmals wird Dortmund als sich im Strukturwandel befindend bezeichnet, die Wirtschaft soll sich insbesondere in Richtung Telekommunikations- und Logistiksektor entwickeln. Dazu befindet sich in der Nähe zur Universität der sog. Technologiepark. Zudem haben viele Versicherungen wie die Signal-Iduna ihren Sitz in Dortmund.
6 Autobahnen (A1, A2, A40, A42, A44, A45), 5 Schnellstraßen (darunter die Bundesstraßen B1, B54 und B236), Kanalhafen; Flughafen; Eisenbahnverbindungen; S-Bahn-Linien nach Düsseldorf, Unna, Hagen, Recklinghausen/Duisburg; Bus- und Stadtbahn-Netz. Automatische H-Bahn zwischen zwei Universitäts-Campi und Stadtteil Eichlinghofen, Ausbau der H-Bahn im Sommer 2003 zum ?Technologiepark?.
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