Diskette
5,25"-Diskette
Der Durchmesser der Diskette wird in Zoll (") angegeben, gebräuchliche Größen sind oder waren:
- 8" mit 180 KB
- 5,25" mit 360 KB bis 1200 KB (mit 130 KB bei 8-bit CPM)
- 90 mm (ca. 3,5") mit 720 KB bis 2,88 MB
Man unterscheidet
- ein- und zweiseitig beschriebene Disketten (SS: single sided, DS: double sided),
- die Aufzeichnungsdichte, die sich aus dem verwendeten magnetischen Material ergibt (SD: single density, DS: double density, HD: high density), sowie
- hard- oder soft-sektoriert.
3,5"-Diskette
Zur genauen Spezifikation einer Diskette gehören noch weitere Angaben:
- die Anzahl der Magnetspuren ("Tracks") (typischerweise 40 oder 80)
- die Anzahl Sektoren pro Track (z.B. 18)
- die Sektorgrösse (typischerweise 128, 256 oder 512 Byte)
- das Aufzeichnungsverfahren
(meist MFM, bei Apple und Commodore wurde auch das GCR-Verfahren eingesetzt)
Geschichte
Die erste Diskette (8 Zoll) mit dem dazu gehörenden Laufwerk wird von IBM 1971 auf den Markt gebracht. Die Erfindung wird allgemein Alan Shugart zugeschrieben. Dieser gründet 1973 seine eigene Firma (Shugart Associates) und entwickelt 1976 die 5,25"-Diskette. 1981 stellt Sony die 3,5"-Diskette im starren Gehäuse mit zunächst 720 KB, später 1,44 MB, vor. Sie kommt im IBM-PC zum Einsatz und wird dadurch zum Standard. Später erscheinen noch Disketten mit 2,88 MB (ED = Enhanced High Density), die 20 MB fassende Floptical-Disk sowie die für 120 MB ausgelegte LS-120-Diskette, die sich aber nicht durchsetzen können.Aufgrund der heute (2004) anfallenden riesigen Datenmengen, wurde die Diskette inzwischen von anderen Datenträgern, wie CD-ROM, ZIP-Drives und in zunehmenden Maße DVDs verdrängt.






