Dezibel
Das Dezibel ist der zehnte Teil eines Bels.
Das Dezibel findet Verwendung in der Akustik (z.B.: Schalldruckpegel), Nachrichtentechnik (z.B.: SNR) und Automatisierungstechnik. Mit ihm lassen sich Signalpegel, Verstärkungen, Dämpfungen und mehr beschreiben und vergleichen.
Dezibel ist ein Hinweis darauf, dass der Zahlenwert ein Zehntel des dekadischenn Logarithmus´ eines Verhältnisses ist. Der Wert gibt das Verhältnis zweier Größen nicht direkt an, sondern logarithmiert. Man beachte, dass dezibel bwz. Bel genauso wie Prozent dimensionslos ist (uneigentliche Einheit) ;Ausnahme: Wenn ein fester Bezugswert gegeben ist, z.B. dBSPL, dBm, dBµV. Dadurch ergeben sich verschiedene Vorteile, wie zum Beispiel schnelleres Interpretieren.
Vorteile
Pegelrechnung
Wenn ein fester Bezugswert (1 µV, 1 mW, ...) gegeben ist, wird das Dezibel zur Einheit:
Ergebnis [dBx] = 10 * log ( Messwert / Bezugsgröße )
Da log1010 = 1 und log102 ≈ 0,3 ist, kann man sich als Faustregel merken: +10 dB bedeutet Verzehnfachung, +3 dB bedeutet Verdopplung der Leistung, -10 dB bedeutet ein Zehntel, -3 dB die Hälfte der Leistung. Andere Werte kann man hieraus abschätzen, z.B. +16 dB = +10+3+3 dB, also Leistung *10*2*2; +16 dB ist somit das 40-fache.
Ergebnis [dBx] = 20 * log ( Messwert / Bezugsgröße )
weil: log(X2) = 2 * log(X)
Faustregel hier: +20 dB bedeutet Verzehnfachung, +6 dB bedeutet Verdopplung des Pegels. +26 dB = +20+6 dB, also Spannung/Strompegel *10*2; +26 dB ist somit das 20-fache der Bezugsspannung bzw. des Bezugsstromes.
Siehe auch: Schalldruckpegel






