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Demokratische Partei

Die Demokratische Partei ist neben der Republikanischen Partei eine der beiden großen Parteien in den USA.

Als Gründerväter der Partei gelten Thomas Jefferson und Andrew Jackson.

Hervorgegangen ist die Partei aus der Partei der Demokratisch-Republikanischen Partei. Ihre politischen Gegner fanden sich vor allem in den relativ schnell bedeutungslos werdenden amerikanischen Whigs.

1824/1825 löste sich die National-Republikanische Partei von den Demokraten-Republikanern.

Als Reaktion sammelten sich ab 1828 die Anhänger Andrew Jacksons in der neu gegründeten Demokratischen Partei. Jackson vertrat in einer Traditionslinie mit Thomas Jefferson, die Interessen der Menschen, setzte sich gegen Privatansprüche, eine Nationalbank, gegen Protektionismus, und für massive Mittel für die Infrastruktur ein. Jackson gilt als einer früher Vertreter des Populismus sowie als erster amerikanischer Politiker im modernen Sinne des Wortes.

Im 19. Jahrhundert war das hauptsächliche innere Band der Partei vor allem vor dem Bürgerkrieg das Festhalten an der Sklaverei. Dies führte zu starken Spannungen innerhalb der Partei. Ein großer Teil der Mitglieder in den Nordstaaten trat den neugegründeten. Republikanern bei. Nach dem Bürgerkrieg bildete die Bewahrung des traditionellen Lebensstils der Südstaaten ein internes Verständigungsfeld.

1896 übernahm erstmal der linke Flügel der Partei unter William Jennings Bryan die Führung innnerhalb der Demokraten.

Ebenfalls um die Jahrhundertwende herum gelang es der Partei großen Einfluß bei Arbeitern, insbesondere Einwanderern aus den Europäischen Unterschichten zu gewinnen. Dies gelang durch eine straffe Parteiorganisation, für die die Parteimaschinerie der Tammany Hall in New York City gilt.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Reformer des Progressivismus in der Partei Einfluss zu gewinnen. Die Demokratische Partei setzte sich zunehmend für soziale Reformen in Form eines aufgeklärten Sozialliberalismuses ein. Der demokratische Präsident Thomas Woodrow Wilson versuchte den Völkerbund, einen Vorläufer der UNO zu gründen. Der Völkerbund wurde gegründet, aber ausgerechnet die USA traten nicht bei, da dieser Plan keine Mehrheit im Kongreß fand.

Einen Höhepunkt dieser Reformen, die meist auch als Höhepunkt einer amerikanischen Version der Sozialdemokratie gelten, war der New Deal unter Präsident Franklin D. Roosevelt. In den folgenden Jahren gewann auch die Bürgerrechtsbewegung an Einfluß; entsprechende politische Programme sorgten unter anderem dafür, dass Afro-Amerikaner heute eine stabile Wählergruppe der Partei sind.

Heute ist diese Partei eher fortschrittlich-liberal eingestellt als die Republikanische Partei. Der Rückhalt bei den Arbeitern ist jedoch zunehmend im Schwinden begriffen.

Insbesondere die erzkonservativen Südstaaten waren bis etwa 1960 fest in Demokratischer Hand, da die Republikaner dort als Yankee- und Industriellen-Partei galten und man ihnen die Schuld am Sezessionskrieg und der folgenden demütigenden Besatzung des Südens gab. Mit dem Einschwenken der konservativen Südstaatler seit den 1980ern auf die Republikaner scheint es schwer wieder eine Dominanz zu gewinnen. Bill Clinton gewann seine Wahl 1992 vor allem deswegen, weil das konservative Lager durch den Dritten Kadidaten Ross Perot gespalten war.

Seit den Anschlägen des 11. Septembers versuchen die Demokraten eine Position zum Themenkomplex Terrorismus/ Nationale Sicherheit zu finden. Obwohl generell kritisch gegenüber der so wahrgenommen aggressiven Politik George W. Bushs reichen die Positionen von einer Fundamentalkritik bis hin zu Skeptizismus in Detailfragen.

Der Esel gilt als Symbol der Partei, obwohl er im Gegensatz zum Elefanten der Republikaner nie offiziell als solches angenommen wurde.

Die Präsidenten der Demokratischen Partei waren:

Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2004




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