DDR-Oberliga
DDR-Oberliga, vor allem vor der Wiedervereinigung im Westen allgemeine Bezeichnung für die oberste Spielklasse der DDR in verschiedenen Sportarten, z. B. Fußball oder Handball.Fußball: Bezeichnung für die oberste Spielklasse, die 1950 als DS-Oberliga (DS = Deutscher Sportausschuss) gegründet wurde. Ab 1958 trug sie die Bezeichnung Fußball-Oberliga des DFV. Nach der politischen Wende wurde 1990/91 die letzte reguläre Oberliga-Saison unter der Bezeichnung NOFV-Oberliga ausgespielt. Die Oberliga spielte seit der Saison 1954/55 fest mit 14 Mannschaften, mit 2 festen Absteigern. Zwischen 1956 und 1960 spielte die Oberliga nach sowjetischem Vorbild vom Frühjahr bis Herbst. Daher war 1955 eine Übergangsrunde nötig. Dieser Wettbewerb wurde nicht als Meisterschaft geführt. 1961 kehrte man zum Herbst-Frühjahr-Modus zurück, die Saison 1961/62 wurde als Dreifachspielrunde ausgetragen (Heim- und Auswärtsbegegnung sowie ein Spiel auf neutralem Platz). Rekordmeister (mit 10 Titeln, noch dazu in Serie) ist der Berliner FC Dynamo, während der FC Carl Zeiss Jena die "Ewige Tabelle" anführt.
Meister der DDR-Oberliga






