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Chromatographie

Unter Chromatographie (griechisch, deutsch Farbenschreiben) werden in der Chemie unterschiedliche physikalische Verfahren zusammengefasst, die die Auftrennung eines Stoffgemisches durch dessen Verteilung zwischen einer stationären und einer mobilen Phase erlaubt. Die Prinzipien wurde erstmals 1903 von dem russischenen Botaniker Michail S. Tswett dargelegt.

Zu den ausgenutzten Effekten gehören u.a. Adsorption oder (reversible) chemische Bindung der Stoffe an der festen Phase, und Siebwirkung der festen Phase. Bei der stationären Phase muss es nicht notwendigerweise um einen Feststoff handeln, sondern auch um eine Flüssigkeit; bei der mobilen Phase handelt es sich immer um Gase oder Flüssigkeiten.

Table of contents
1 Prinzipien
2 Typen
3 Praktisches Experiment

Prinzipien

Trägergas-Durchfluss, Trägergasgeschwindigkeit, Verteilungskoeffizient, Kapazitätsverhältnis, Kapazitätsverhältnis, Phasenverhältnis, Anzahl theoretischer Böden, Höhe eines theoretischen Bodens, Auflösung, Trennfaktor, Trennzahl, effektive Böden, Retentionsvolumen, Kovats-Index, Modifizierter Kovats-Index, Henry'sches Gesetz

Typen

Flüssig-CG

Papier-CG

Dünnschicht-CG (TLC)

Thin Layer Chromatography (TLC)

Säulen-Flüssigkeits-CG (LC)

Obwohl nur eine von drei Methoden mit flüssiger mobiler Phase, ist dies mittlerweile die häufigste Flüssig-CG und wird im englischen Sprachraum auch nur Liquid Chromatography bzw. LC genannt.

Der Trennfaktor α gibt die Güte der Trennung zweier Substanzen an. Er beruht auf der Retentionszeiten tR der Komponenten in der Säule:

mit dem Retentionsfaktor k definiert durch:

t0 nennt man die Totzeit der Säule.

HPLC
HPLC

Gas-CG

Superfluid-CG

Praktisches Experiment

Chromatographie kann man mit handelsüblichen Mitteln zu Hause durchführen. Man benötigt: Auf den unteren Rand des Kaffefilters malt man einen oder mehrere bunte Punkte, stellt das Papier in eine Schale mit Wasser, so dass sich das Papier mit Wasser vollsaugt.

Da die Farbe der Buntstifte wasserlöslich ist, transportiert das Wasser nun die Farbe nach oben.

Unser, sagen wir mal, roter Bunstift ist nun aber eigentlich nicht rot. In Wirklichkeit besteht der aus einem Gemisch unterschiedlicher Farben, die nun vom Wasser *unterschiedlich schnell* weiter transportiert werden.

Daher können wir bald mehrere, verschiedenfarbige Flecken erkennen.

Wir haben soeben die Buntstiftfarben chromatographisch getrennt.

Praktische Anwendung findet diese Methode zum einen in der Produktion zur Reinigung vor Substanzen, zum anderen in der chemischen Analytik, um Stoffgemische aufzutrennen und ihre Inhaltstoffe zu analysieren.

siehe auch: GC-Detektor, Van-Deemter-Gleichung

Weblinks




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