Buße (Christentum)
Im Christentum ist Buße die von Gott bewirkte Umkehr des Menschen zu Gott, von dem er sich durch die Sünde entfernt hat.Dieser Begriff ist so unterschiedlich vom Alltagsgebrauch des Worts Buße, dass er fast im Gegensatz dazu steht.
Buße führt über die Erkenntnis er eigenen Schuld (Hiob 42,6) zu den rechtschaffenen Werken des neuen Lebens (Apg 26,20), die die Abkehr von der bisherigen Lebensführung einschließen (Röm 6,1f).
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2 Buße in der katholischen Kirche 3 Buße in der evangelischen Kirche 4 Buße im Pietismus 5 Weitere Informationen |
Herkunft des Begriffs
Die Wörter, die in verschiedenen Sprachen für diesen Begriff gebraucht werden, haben in der jeweiligen Alltagssprache sehr unterschiedliche Bedeutungen, was leicht zu Missverständnissen führen kann.
Buße in der katholischen Kirche
In der katholischen Kirche kann der Begriff Buße folgendes bedeuten:
Buße in der evangelischen Kirche
In der evangelischen Kirche wird betont, dass Buße von Gott bewirkt wird. Nicht der Mensch kehrt um, sondern Gott ist Ursache der Umkehr. Äußere Handlungen sind zwar mit dieser Umkehr verbunden, aber nicht als Voraussetzung, sondern als natürliche Folge einer grundlegenden Veränderung der inneren Haltung.Buße im Pietismus
Der Pietismus und manche Evangelikalen verstehen unter Buße eine einmalige, grundlegende Bekehrung zu Jesus Christus, die in einem veränderten Leben resultiert.






