Bomber

B-17 "Sally B", England, 2001
Bomberangriffe waren früher nur bei guter Sicht möglich; heutzutage wird das Ziel oft mit GPS geortet, so dass Bombenangriffe auch bei Bewölkung und nachts möglich sind.
Die Bomben werden von der Besatzung über dem Zielgebiet abgeworfen; dabei kann es sich um ungelenkte dumb bombs oder um präzisere, etwa lasergesteuerte, smart bombs handeln. Umstritten sind so genannte Teppichbombardements sowie Streubomben, welche am Boden in mehrere Sprengköpfe zerfallen, von denen oft einige nicht sofort detonieren und Zivilisten gefährden.
Zu den ersten Zielen von Bombern zählt meist die gegnerische Luftabwehr. Einige Bomber sind auch mit von Bordschützen bedienten Bordkanonen ausgestattet, trotzdem sind Bomber durch gegnerische Kampfflugzeuge leicht verwundbar und werden deshalb oft durch Kampfflugzeuge eskortiert.
Einige Bomber sind außerdem in der Lage, Marschflugkörper oder Nuklearraketen abzufeuern.
Spezialfälle von Bombern sind
- Langstreckenbomber, z.B. die amerikanische B-52
- Jagdbomber, z.B. der britische Tornado
- Sturzkampfbomber, z.B. die deutsche Junkers Ju 87
- Torpedobomber, z.B. der britische Swordfish-Bomber
- Stealth-Bomber, z.B. die amerikanische B-2






