Bewehrungsstahl
Bewehrungsstahl ist Stahl, der in Beton einbetoniert wird. Üblicherweise wird gerippter Stahl als Bewehrungsstahl verwendet. Durch die Rippen wird eine lokale Verzahnung zwischen dem Beton und dem Stahl erreicht. Der Bewehrungsstahl wird entweder als Rundstahl oder als verschweißte Matte verwendet.Erfinder der Stahlbewehrung war der Franzose Monier, nach ihm nennt man die Bewehrung auch 'Moniereisen'. Er war Gärtner und ärgerte sich, dass seine Blumenkübel aus Beton vom Wurzelwerk zu oft zerstört wurden. Eine andere, heute kaum noch gebräuchliche Bezeichnung ist 'Eisenbeton'.
Es wird glatter und gerippter Stahl verwendet. Der glatte Stahl ist meist geringerer Güte, hat eine geringere Belastbarkeit als gerippter, welcher sowohl wegen der Rippen als auch wegen seines inneren Gefüges höher belastbar ist. Die Nachteile des glatten Stahles kann man durch konstruktive Maßnahmen (Haken etc.) teilweise oder ganz aufheben.
Eine Sonderform des Stahlbetons ist Spannbeton, hier wird der Stahl vor dem Einbau des Betons vorgespannt, um eine größere Belastbarkeit des fertigen Bauteils zu erreichen.






