Atlas (Kartographie)
Der Atlas (Mehrzahl: Atlasse oder Atlanten) ist in der Kartographie eine Sammlung thematisch, inhaltlich oder regional zusammenhängender Landkarten in Buchform oder loser Folge.
Abweichend von der Definition, dass ein Atlas normalerweise Kartenmaterial enthält, verwenden manche Verlage das Wort auch, um ein mit viel Bildmaterial versehenes Nachschlagewerk zu einem bestimmten Wissenbereich zu bezeichnen (z.B. dtv-Atlas zur Ökologie, deutscher Taschenbuchverlag, 1990)
Der Begriff Atlas wurde durch Gerhard Mercator im 16. Jahrhundert eingeführt, der sein geografisches Kartenwerk "Atlas sive Cosmographicae Meditationes de Fabrica Mundi et Fabricati Figura" nannte.
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2 Grundprinzipien der Atlaserstellung 3 Wichtige Atlanten |
Ein fester Plan, dessen Prinzipien für alle Karten maßgebend sind, sollte jedem solchen Unternehmen zu Grunde liegen. Dieser Plan erstreckt sich
Gliederungsmöglichkeiten
Grundprinzipien der Atlaserstellung
Wichtige Atlanten
Als vorzügliche deutsche Handatlanten sind zu nennen: der von Kiepert (Berlin, D. Reimer, 45 Blatt), der Stielersche (Gotha, Perthes, 95 Karten) u. der von R. Andree (Bielef. u. Leipz., in 30 doppelseitig bedruckten Blättern und mit einem Namenregister).
Berühmtester Schultaltas dürfte der Diercke Weltatlas von Carl Diercke sein.







