Atemgift
Atemgifte sind Stoffe, die sich beim Einatmen schädigend auf die Atemwege oder den Körper des Menschen auswirkenDie Wirkung der Atemgifte ist sehr unterschiedlich, aber prinzipiell abhängig von der Konzentration und der Einwirkungsdauer. Die schädigende Wirkung kann zum sofortigen Tod oder einer chronischen Schädigung (z.B. bei Asbest) führen.
Als Faustregel für den Schutz vor Atemgiften gilt (3-A Regel): Abstand, Abschirmung, Aufenthaltsdauer:
- Abstand: Je größer der Sicherheitsabstand, umso geringer ist die Konzentration des Stoffes.
- Abschirmung: Die Atemgifte gar nicht erst an den Körper heran kommen lassen, z.B. mittels Atemschutz.
- Aufenthaltsdauer: Nur so kurz wie möglich in den Kontakt mit Atemgiften kommen.
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Beispiele sind Stickstoff oder Flüssiggas
Einziger Schutz ist das Tragen von umluftunabhängigen Atemschutzgeräten, beispielsweise Pressluftatmern.
Beispiele sind: Säuredämpfe, Ammoniak oder nitrose Gase
Beispiele sind: Kohlenmonoxid, Blausäure, Dioxine und die chemischen Kampfstoffe Tabun, Soman, Sarin, VX, Kohlendioxid
Siehe auch: Portal FeuerwehrEinteilung der Atemgifte
Atemgifte kann man anhand der schädigenden Wirkung einteilen in:
Atemgifte mit erstickender Wirkung
Diese sind nicht im eigentlichen Sinne giftig, sondern sorgen in hoher Konzentration als Stickgase für die Verdrängung des zur Atmung notwendigen Sauerstoffs. Die Anwesenheit dieser Stickgase, beziehungsweise das Fehlen des notwendigen Sauerstoffes ist nicht mit den menschlichen Sinnesorganen wahrnehmbar.Atemgifte mit Reiz- und Ätzwirkung
Diese reizen oder zerstören das Gewebe der Atmungsorgane, und sorgen für eine oft lange dauernde Schädigung.Atemgifte mit Wirkung auf Blut, Nerven und Zellen
Diese Atemgifte werden über die Atmungsorgane in das Blut aufgenommen, wo sie in anderen Körperorganen eine direkte Schädigung herforrufen, oder die Steuerung der Funktion von Organen beeinflussen.






