Aquileia
Aquileia war eine große Stadt des römischen Reiches und einwichtiger Verkehrsknoten bis in die Zeit der Völkerwanderung und ins hohe Mittelalter. Die Reste der römischen Festung und Stadt sind am Freigelände und in zwei Museen zu besichtigen.
Die Stadt liegt am Fluss Isonzo im heutigen Friaul (nördliches Italien) und hatte eine bedeutende Lage auf dem Weg nach der Provinz Noricum, die durch den Bergbau für Rom wichtig war (siehe Österreich, Erzberg, Hüttenberg). Sie wurde im 1. Jahrhundert v. Chr gegründet, bildete lange ein Bollwerk gegen die "Barbaren" und wurde 452 von den Hunnen unter Attila zerstört.
Unter den Langobarden verlor es seine Rolle als politisches und militärisches Zentrum - als das Herzogtum Cividale gegründet wurde. Später wurde es Sitz des Patriarchen, der sich aber später nach Grado zurückzog. Mit dem Aufstieg Venedigs verlor Aquileia endgültig seine Vorherrschaft.
Heute ist die Stadt nach einer Urbarmachung und Bodenreform wieder lebendig entwickelte sich u.a. wegen ihrer Kunstschätze. Bemerkenswert sind:
- der römische Fluß-Hafen, das Forum, die Via sacra
- aus der Patriarchenzeit die Basilika und die Kirche der Pagani.
- Nationales Archäologisches Museum und Frühchristliches Museum.
- Römerstraßen, Aquädukt und Reste anderer Infrastruktur.






