Alexandre Dumas (Vater)
Alexandre Dumas, eigentlich Alexandre Davy de la Pailletterie (* 24. Juli 1802; † 5. Dezember 1870) war ein französischer Schriftsteller, Enkel einer Sklavin aus Haiti und Sohn eines napoleonischen Generals.
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Dumas schrieb mehr als 300 Abenteuerromane. Seine bekanntesten Werke sind Die 3 Musketiere, Der Mann mit der eisernen Maske, Das Halsband der Königin und Der Graf von Monte Christo/Le Comte de Monte Christo, die auch mehrfach verfilmt wurden. Mit seinen Büchern und Bühnenstücken erwarb er sich ein Vermögen, das er jedoch schnell durchbrachte. Deshalb musste er 1851 vor seinen Gläubigern ins Ausland fliehen.
Dumas war auch politisch interessiert. 1848 beteiligte er sich aktiv an der Revolution, 1860 unterstützte er Giuseppe Garibaldi bei seinem Freiheitskampf für Italien.
Dumas verfasste auch unzählige Theaterstücke, Kinderbücher und ein kulinarisches Wörterbuch. Er wurde in fast 100 Sprachen übersetzt, seine Werke dienten als Vorlage für mehr als 100 Filme.
In Beisein von Präsident Jacques Chirac wurde er am 30. November 2002 zwischen seinem Freund Victor Hugo und Emile Zola im Pariser Ruhmestempel Panthéon zur letzten Ruhe gebettet. Chirac nannte den Autor "ein großes Talente der Republik, der uns Gefühle, Leidenschaft und Abenteuer vermittelt hat".
Sein Sohn Alexandre wurde ebenfalls ein bekannter Schriftsteller.
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Leben
Werke (Auswahl)
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Stücke
Abenteuerromane
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