Albatros (Flugzeug)
Ein Albatros ist ein deutscher Flugzeugtyp, dessen Modelle besonders im ersten Weltkrieg zum Einsatz kamen.| Table of contents |
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Auswahl einiger Typen
Albatros B.II
Diese Albatros war ein Aufklärungsflugzeug. Sie war nicht besonders schnell und konnte auch nicht sehr hoch steigen, weswegen sie später nur noch zu Schulungszwecken eingesetzt wurde.Albatros C.III
Dieser Typ war ein Zweisitzer, dessen Aufgabe hauptsächlich in der Aufklärung und Beobachtung lag. Des weiteren konnte man mit diesem Flugzeug auch kleinere Bombenangriffe durchführen
Als Bewaffnung verwendete man ein an der Spitze angebrachtes Spandau-Maschinengewehr das vom Piloten bedient wurde. Ein zweites drehbares Parabellum-MG konnte vom Beobachter zur Verteidigung verwendet werden.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hatte diese Albatros bereits ein Unterbrechergetriebe, welches dafür sorgte, dass der Propeller beim Schießen unbeschädigt blieb.
Bedingt durch ihre Robustheit war die Albatross C.III zu Beginn des Luftkrieges ein sehr gefährliches Flugzeug.
Albatros D.II
Die Albatros D.II war der deutsche Standardjäger in der Zeit von 1916 bis 1917. Das äußerst stabile und wendige Flugzeug war, zusammen mit der Fokker D.II, einer der Hauptgründe dafür, dass die Alliierten ihre Lufthoheit an der Westfront verloren. Die Albatros unterstrich ihre Gefährlichkeit mit zwei an der Spitze montierten Spandau-MGs.
Im Frühjahr 1917 wurde sie größtenteils von der Albatros D.III ersetzt.

Albatros D.III
Albatros D.III
Dieser Typ wurde ein Jahr lang in fast allen deutschen Jagdstaffeln eingesetzt. Auch die Staffel von Manfred von Richthofen benutzte diese Maschine. Durch ihre Schnelligkeit und Manövrierfähigkeit war sie vielen alliierten Flugzeugen überlegen und sorgte somit für den berühmten Blutigen April. Trotz ihrer Robustheit kam es vor, dass die Albatros bei bestimmten Flugmanövern (z.B. beim Sturzflug) strukturell versagte.Anfang 1918 wurde sie durch die Albatros D.V und später durch die Fokker D.VII ersetzt.
Albatros D.Va
Dieser Flugzeugtyp wurde eigentlich als Übergang von der Albatros D.III zur Fokker D.VII eingeführt. Die deutschen Piloten konnten sich nie mit dieser Maschine anfreunden. Sie war schwerer und weniger manövrierfähiger als ihr Vorgänger.
Wegen erheblicher Nachschubprobleme gegen Ende des Krieges, wurde sie trotzdem sehr häufig eingesetzt.







