Absorption
Als Absorption bezeichnet man
- die Umwandlung von Strahlungsenergie in eine andere Energieform bei Wechselwirkung mit Materie;
- die Aufnahme von Gasen oder Flüssigkeiten in einen Festkörper (siehe Absorption von Gasen).
- Absorptionsgrad (a): Verhältnis der (des) absorbierten Strahlungsleistung (Lichtstromes) zur (zum) auffallenden Strahlungsleistung (Lichtstrom).
- Spektralerer Absorptionsgrad (a(l)): Abhängigkeit des Absorptionsgrades von der Wellenlänge der Strahlung.
In der Fernerkundung bezieht sich der Ausdruck auf das Aufnehmen von elektromagnetischer Energie durch Material der Atmosphäre oder der Oberfläche. Variation der Absorptionszusammenhänge/-muster hilft, zwischen verschiedenen Materialien zu unterscheiden.
Die Absorption von Gasen oder Gasgemischen bezeichnet deren Diffusion in eine Flüssigkeit oder in einen Festkörper, das so genannte Absorptionsmittel. Das aufgenommene Gas wird Absorbat genannt. Näheres siehe im Hauptartikel Absorption von Gasen.
In der Optik wird von Absorption gesprochen, wenn ein Teil des Lichtspektrums gefiltert wird. Wird beispielsweise eine gelbe Oberfläche mit (weißem) Tageslicht bestrahlt, so wird nur ein Teil des Lichtes reflektiert (bzw. bei transparenten Materialen transmittiert) und ein Teil absorbiert - man spricht auch von Remission. Dabei handelt es sich im Beispiel um den Spektralbereich der Lichtfarben (additive Farbmischung), der nicht im gelben Farbanteil enthalten ist. Dieser Effekt wird u. a. für Farbfilter ausgenutzt.
Für die bei der Absorption entstehenden Bandenspektren siehe Absorptionsbande.






